Stadtplanung

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Städtebauliche Untersuchung Bahnhof Plagwitz
   
In Zusammenarbeit mit Spiel.Raum.Planung

Auftraggeber:
Stadt Leipzig, Stadtplanungsamt

Bearbeitung: 2008
Bis Anfang der 1990er Jahre war der Bahnhof Plagwitz ein wichtiger Knotenpunkt, der die Versorgung und den Gütertransport für eines der größten innerstädtischen Industriegebiete sicherstellte. Nach der Deindustrialisierung verlor er seine Bedeutung und eine große Brachfläche entstand. Bereits Anfang der 90er Jahre stellte sich die Frage der Nachnutzung, woraus ein Konzept zur Entwicklung eines Stadtteilparks entstand. Seitdem wurden zwar die ehemaligen Anschlussgleise weitgehend zu Grünen Gleisfingern umgestaltet, das insgesamt ca. 25h große Bahnhofsgelände selbst jedoch noch nicht. Aktuelle Planungen zum Ausbau der bestehenden Bahnstrecke Leipzig – Gera reduzieren die verkehrlich notwendigen Anlagen auf ein Minimum. Die große zusammenhängende Restfläche ist für die nächsten Jahre als Schwerpunktprojekt definiert und bleibt einer extensiven Begrünung vorbehalten. Als Schnittpunkt bestehender sowie neuer Wege- und Grünverbindungen stellt das Bahnhofsgelände ein großes städtebauliches Potential dar und soll zur Aufwertung der angrenzenden Wohn- und Gewerbegebiete genutzt werden. Bestehende Nutzungen und Baudenkmale werden dabei in die künftige Gestaltung integriert.
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